Firmpaten

Was muss ein Firmpate machen? Bin ich dazu geeignet?
Alle Infos für angehende Firmpaten.

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Die Aufgabe und Bedeutung

Am Firmtag ist es die Aufgabe, im Gottesdienst hinter dem Firmand zu stehen, wenn er vom Bischof gefirmt wird, und ihm dabei die Hand auf die Schulter zu legen. Mit diesem Zeichen kommt das zum Ausdruck, was das Patenamt bedeutet: Der Pate soll die Jugendlichen auf ihrem weiteren, auch religiösen Lebensweg begleiten, mit ihnen im Gespräch sein und ihnen in vielleicht auch schwierigen Situationen zur Seite stehen.
Es wäre schön, wenn der Pate gerade für Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Gott und dem eigenen Glauben offen wäre, so dass die Firmanden sich in diesen Dingen an die Paten wenden können. Der Pate soll ein Vorbild sein können, an dem sich die Firmanden orientieren können und von dem sie Impulse für ihr eigenes Glaubensleben erhalten können.
Es lohnt sich, seine Firmpaten mit Sorgfalt auszuwählen und genau zu prüfen, wer für dieses Patenamt in Frage kommt. Nicht jeder besitzt die geistige Reife und eine gewisse Lebenserfahrung, um dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht zu werden.

Wer kann Firmpate werden?

Das Kirchenrecht der katholischen Kirche, der Codex des kanonischen Rechtes (CIC) empfiehlt ausdrücklich, dass der Taufpate auch der Firmpate sein soll. Dies ist eine Empfehlung, aber kein Muss. Der Firmling darf sich also seine Patin oder seinen Paten selbst aussuchen.
Wichtig: Sie oder er müssen das 16. Lebensjahr vollendet haben und katholisch gefirmt sein. Wer das Patenamt übernehmen möchte, darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein. Wird kein geeigneter Pate gefunden, braucht es auch nicht unbedingt einen.